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Söhne ohne Perspektive und Kapitalismusmangel

Zwei eher marginalisierte Erklärungen für Terror und Krieg

Angesichts des Terrors des „Islamischen Staates“ (IS) wird zumeist als Ursache eine bestimmte, besonders radikale und extremistische Auslegung der Religion, des Islams herangezogen. Dieser Erklärung sollen hier zwei alternative Thesen gegenüber gestellt werden. Zuvor wird jedoch noch festgehalten, dass auch die so genannten Islamisten die Religion lediglich als psychische Rationalisierung ihres Tuns benutzen, das genauer betrachtet anderen, nicht-religiösen, den Akteuren selbst nicht bewussten sozialen Dynamiken folgt. Zwei dieser Dynamiken, die sich als besonders stark erweisen, sind erstens: die Perspektivlosigkeit von Söhnen in den kinderreichen Familien außerhalb Europas und zweitens: die Exklusion dieser Söhne aus den wirtschaftlichen Kreisläufen des westlichen Kapitalismus. Weiterlesen „Söhne ohne Perspektive und Kapitalismusmangel“